Frankfurter Häuserkampf
Mittwoch, 19. Oktober 2011, Festsaal StudierendenhausEin Film von Martin Keßler Redaktion: Klaus Antes, Sabine Rollberg, Peter Winterberg
Ein Geschäft für Immobilienspekulanten, Banken - und den städtischen Wohnungsbaukonzern ABG. Auch ABG - Geschäftsführer Frank Junker will von den explodierenden Bodenpreisen und Mieten profitieren. Doch er hat seine Rechnung ohne Ralf Harth gemacht, den Sprecher des Mieterbündnisses, das die Arbeitersiedlung erhalten will. Obwohl der Teilabriss bereits begonnen hat, kämpfen Harth und seine Mieter weiter. Junker kontert mit Kündigungen und gezielter Zerstörung der Bausubstanz.
Ein Kampf Haus um Haus hat begonnen. Mit welchen Mitteln der geführt wird und wie er endet, erzählt der Film von Martin Keßler, der die Akteure über ein Jahr lang begleitet hat und ganz dicht dran ist am Geschehen.
Nach dem Film informieren wir über die Pläne der ABG Holding - Akteur in diesem Film und einer der zukünftigen Haupteigentümer des Campus Bockenheim - für das Areal zwischen Sophienstraße und G. Voigt-Straße (u.a. Abriss des Studentenwohnheims an der Bockenheimer Warte).
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